Lagerung des Kopfes in Kalotte; Okklusionsebene senkrecht
Fixation des Kopfes im Halo-Bogen mit 4 Pins
Spannungsfreie Fixation der Tubusverlängerung am Halobogen
Vorspritzen mit LA + Vasokonstriktor
Vorbereitung im OP
Desinfektion, sterile Befelderung
Installation der Geräte (Aesculap, Piezo, Bipolar)
Einbringen einer Rachenabstopfung
Tarsorrhaphienähte
Team-Timeout
Zugang Oberkiefer
Wechselschnitt im Vestibulum, distal als hockeystickförmige Entlastungsinzision, mesial bis zur Gegenseite bis ca. Zahn 22
Präparation des Mukoperiostlappens. Nicht zu viel Knochen denudieren. Darstellen des Eingangs zur Apertura piriformis, der anterioren Kieferhöhlenwand, der Crista zygomaticoalveolaris.
subperiostale Präparation mit gebogenem Raspatorium zum Tuber hin
Einbringen des gebogenen Tubermeissels und Osteotomie ("Sprengung") der Sutur. Hierbei ist der Tubermeissel parallel zur Okklusionsebene zu halten.
Eingehen in die Apertura piriformis mit dem Raspatorium, um den Nasenschlauch von der knöchernen Unterlage und vom Nasenseptum zu lösen.
Osteotomie des Nasenseptums mit dem Septummeissel, streng basal.
Auf der Gegenseite analoges Vorgehen nach Erweiterung des Wechselschnittes
Einzeichnen der (meist modifizierten, d.h. hohen) Le-Fort-1-Osteotomie mit Bleistift auf der rechten Seite
Osteotomie mit dem Piezo. Paranasal hierbei Osteotomie eines ca 1 mm dicken Schnittes, sodass später Simal-Meissel eingestellt werden kann.
Osteotomie paranasal mit dem Simal-Meissel, hierbei wird ein Raspatorium in die Nase eingestellt um den Nasenschlauch abzuhalten.
Osteotomie im Tuberbereich mit dem Simal-Meissel
Analoges Vorgehen auf der Gegenseite
Down-Fracture durch dosierten Hakenzug mit dem Einzinkerhaken im Bereich der Spina nasalis anterior und Mobilisieren mit Hilfe des gebogenen Meissels im Bereich des Tubers durch Zug nach V.a. anterior
Einbringen von MMF-Schrauben OK 11 mm UK 8 mm interinzisal, MMF mit Stahldraht 0.5 mm und im Seitenzahnbereich an der festsitzenden Apparatur mit 0.4 mm Stahldraht
Vertikales Einstellen, ev. Osteotomie
Osteosynthese mit L-Platte im Tuberbereich (oberstes Loch abschneiden) und gerader 5-Lochplatte paranasal, so nah an der Apertur wie möglich (dort mehr Knochen)
Ev. Osteoplastik mit allogenem Knochen falls Gap > 3 mm
Osteotomie der Spina und des Naseneinganges mit dem birnenförmigen Rosenbohrer
Zugang Unterkiefer
Vorspritzen mit LA + Vasokonstriktor
Wechselschnitt bis ca Höhe 6er
Bipolieren des Muskels, danach Durchtrennen mit der Schere (S112).
Eingehen mit 2 Raspatorien zur deperiostierung
Vestibulär
zum Unterkieferrand mit gebogenem Rasp.
lingual in RIchtung aufsteigenden Ast mit 2 Rasp.
Aufsuchen der Lingula mit dem Nervenhaken. Dieser wird parallel zur Okklusionsebene gehalten und am Vorderrand mit Bleistift eingezeichnet.
Mit dem Schwalbenschwanz-Haken werden die Weichteile auf dem Ramus nach cranial retrahiert und mit der Kocherklemme der Ramus gepackt. Hierbei zwischen Klemme und Weichteile Kompresse einlegen zum Schutz der Weichteile.
Einsetzen der inneren Progenierinne, diese gibt es in 2 Versionen
mit Schutz
ohne Schutz (in diesem Fall mit Raspatorium schützen)
Innere Kortikotomie mit der langem Lindemannfräse, nach diesem Schritt alle Instrumente entfernen.
Einbringen der äusseren Progenierinne
Äussere Kortikotomie mit der kurzen Lindemannfräse
Mit der Piezosäge werden die beiden Kortikotomien auf dem Ramus verbunden, hierbei soll zwischen äusserer Kortikalis und Spongiosa osteotomiert werden (dies lässt sich taktil erspüren)
Eingehen mit breitem Simal-Meissel
weiteres aufdehnen mit dem Sprengmeissel
Vervollständigung des Splits mit dem Arthrodesenspreizer und dem Aarauer Meissel.